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Prüfungen

Tjoar, die Heisse Phase der Prüfungsvorbereitung hat angefangen! Morgen in einer Woche steht die erste Prüfungsklausur an: Deutsch.
Aber ich denke das wird schon!

Interessanter ist das Thema, welches grad Thema meiner Hausarbeit war: undzwar nach einer Theorie von E.O. Wilson ist das tierische Verhalten auf den Menschen übertragbar. Kann man auf verschiedene Bereiche wie Wirtschaft, Gesellschaft und Politik durchaus das Verhaltren vergleichen. Ich poste mal meine Hausarbeit, mal sehen was du davon hälst?

1.Einleitung – die Theorie

Edward Osborne Wilson vertritt die These, dass der Mensch an sich von seinen Genen gesteuert und gelenkt wird und dass das tierische Verhalten auf den Menschen übertragbar ist. Die Evolution spielt in seiner Theorie ebenfalls eine große Rolle, denn seiner Meinung nach lässt sich aus der Entwicklung des Menschen ebenfalls viel auf sein Verhalten ableiten. Das Verhalten des Menschen basiert auf biologischen Ursachen. Das brachte Wilson auch viel Kritik ein und seine Theorie gilt als umstritten, denn der Mensch unterscheidet sich ja durch ein ganz gravierenden Punkt vom Tier: durch den Verstand und die Fähigkeit sich nicht von Urtrieben leiten zu lassen. Inwieweit diese Theorie zutrifft, wird auf den nächsten zwei Seiten untersucht.

2.Vergleich der These auf die Gesellschaft, Wirtschaft und Politik

2.1 Wirtschaft

Der Mensch verhält sich wie ein Tier – wie oft hört man Tierbetitelungen als Schimpfwort, die immer eher negativ behaftet sind. Doch scheinbar ist diese Theorie gar nicht so weit hergeholt? Oder ist es doch alles rein theoretisch?
Mit Blick auf die Wirtschaft, ist es meist so dass, in einer Firma einer „das Sagen“ hat, der Chef. Er führt und delegiert die Firma und ist die letzte Instanz wenn es um betriebswirtschaftliche Entscheidungen geht. Er fällt auch Entscheidungen über Arbeitnehmer – wer geht, wer bleibt. Natürlich hat er auch unterstützende Hilfe von seinen Angestellten, ohne die die Firma gar nicht laufen würde. Ein Vergleich zur Tierwelt springt da schon ins Auge: der Löwe – „der König der Tiere“. Er ist auch der Chef über ein Rudel, beschützt es und hält seine Linie durch Fortpflanzung aufrecht. Ebenfalls ein harter Job. Seine „Angestellten“ sind die Löwinnen, die für den Schutz, den er bietet, auf die Jagd gehen und Beute reißen. Sie paaren sich mit ihm um das „Rudel“ aufrechtzuerhalten. Doch was ist wenn „dem König“ der Platz streitig gemacht wird? Vielleicht durch einen noch größeren und stärkeren Löwen? Dann muss der Löwe um seine Position kämpfen, und wenn er verliert wird ein anderer das Rudel weiter anführen. Als Beispiel in unserer Wirtschaft werden kleine Unternehmen von großen Unternehmen aufgekauft und regelrecht geschluckt um noch größer und mächtiger auf dem Wirtschaftsmarkt zu werden.
2.2 Politik

Politiker wollen immer ganz nach oben und sie stellen sich zur Wahl, zum Beispiel als Ministerpräsident eines Bundeslandes. Am Beispiel des ehemaligen Ministerpräsidenten von Niedersachsen Gerhard Schröder, der es später zum Bundeskanzler schaffte, sieht man, es auch einige schaffen. Wenn sie sich zum „Wahlkampf“ stellen, geht es zwar nicht um den körperlichen Mann gegen Mann Kampf, aber es geht um den Sympathie Kampf und um Wählerstimmen. Und derjenige, der gewinnt, ist der Anführer. Natürlich kann er nicht alles allein entscheiden, aber er hat eine gewisse Position von Macht und Ruhm, was sicherlich fast jedem für einen kurzen Moment gefallen würde. Vergleicht man dieses Verhalten auf Tiere, gibt es einige Tierarten, in denen es ähnlich abläuft. Das Rotwild zum Beispiel aus unserer Gegend, hat ebenfalls immer einen Hirsch zum Anführer, und viele Rehkühe, die für das Austragen des Nachwuchses Zuständig sind. In der Brunftzeit liefern sich Hirsche harte Kämpfe, die darüber entscheiden, wer eine Saison lang der Anführer bleibt. In gewisser Weise geht es um Macht, die Macht über das Rudel. Der Kampf um die „Mädels“ und deren Gunst und Beliebtheit.

2.3 Gesellschaft

Ein gesellschaftliches Phänomen, welches man mit der These von Wilson vergleichen kann, ist das Auslösen von Massenpaniken. Am Beispiel der Massenpanik im Heyel-Stadion in Brüssel, 1985, bei der 39 Menschen niedergetrampelt wurden. Es handelte sich um ein finales Fußballspiel des Europapokals zwischen Juventus Turin und dem FC Liverpool. Aufgrund eines allgemeinen Chaos durch die Fans wurde eine Massenpanik ausgelöst. Wenn man sich im Tierreich umblickt, gibt es ähnliche Situationen die einer Massenpanik ähnlich sind. Gnus die um ihr Leben vor einer Raubkatze galoppieren, reagieren instinktiv und laufen davon. Ähnlich wie bei einer Massenpanik, die eventuell von Urinstinkten ausgelöst wird?

3. Fazit

Im Grunde kann man schon einige Verhaltensweisen der Tiere auf den Menschen übertragen. Jedoch gibt es einen kleinen feinen unterschied, denn wir können unsere Handlungen steuern durch unser Gehirn und den Verstand. Wir besitzen demnach die Fähigkeit, die Urtriebe oder auch das tierähnliche Verhalten, zu unterdrücken. Trotzdem ist meiner Meinung nach schon etwas dran an der Aussage, dass in manchen Situationen das Verhalten eines Menschen dem eines Tieres ähnelt. Schließlich wird auch angenommen, dass der Mensch vom Affen abstammt, oder zumindest mit ihm verwandt ist. Also müssen wir vor Millionen von Jahren auch noch Säugetiere gewesen sein. Warum sollten wir Menschen dann denn keine Urinstinkte in uns haben? Und ohne den Arterhaltungstrieb der Tiere, wären wahrscheinlich heute wohl keine mehr da, und auch wir Menschen würden ohne uns fortzupflanzen irgendwann aussterben. Was in meinen Augen schon zeigt das die Gene sich ihren Weg suchen.
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Also Wirtschaft/Politik is mit echt der interessanteste Unterricht - zumindest auf das Thema Macht und Machtheorien...Außerdem kann man da wunderbar philosphieren...
2.5.06 15:17





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